Palmsonntagsprozession mit dem Lateinischen Patriarchen Fouad Twal

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JERUSALEM – Am  Sonntag, den 13. April 2014 nahmen etwa 20.000 Christen des Heiligen Landes und aus der ganzen Welt in Jerusalem an der traditionellen Palmsonntagsprozession von Heiligtum von Bethphage zur Kirche von St. Anna, am Eingang zur Altstadt, teil. Ein feierlicher Beginn der Karwoche mit dem  Einzug Jesu in Jerusalem.

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http://de.lpj.org/2014/04/15/beim-klang-der-trommeln-und-floten-ruft-zu-eurem-konig-dem-retter/

Weihnachten auch für Bethlehem

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Liebe Mitchristen!
Auch heuer feiern wir wieder Weihnachten, das friedvolle Fest der Liebe. Hier bei uns begehen wir dieses Fest in Freiheit und ohne Unterdrückung, können zu unseren Familien reisen oder sie kommen zu uns, wo auch immer sich diese befinden. Aber während bei uns im Oberland selbst das Friedenslicht aus dem entfernten Bethlehem ankommen wird, werden die Bewohnern dieser Stadt, in der alles begann, auch dieses Jahr Weihnachten hinter einer acht Meter hohen Mauer verbringen, unter all den widrigen Umständen, die die jahrelange Besatzung mit sich bringt, abgeschnitten von der Außenwelt, ohne Möglichkeit, ihre Familienangehörigen ausserhalb dieser Sperranlage besuchen zu können. Auch mit den Geschenken für die Kinder wird es nicht üppig aussehen, die Arbeitslosenrate liegt bei 23%.
Mit dem Erwerb dieser Holzschnitzereien, die von Christen aus Bethlehem aus lokalem Olivenholz hergestellt wurden und oft ihre einzige Lebensgrundlage darstellen, unterstützen sie direkt unsere christlichen Familien im Heiligen Land. Helfen Sie mit, dass wir ein kleines Licht der Hoffnung zurückschicken können!
Im Namen unserer christlichen Familien in Bethlehem ein herzliches Vergelt’s Gott Ihnen, die sie Holzschnitzereien erworben haben, und allen Geschäften, die sich dazu bereit erklärt haben, diese Aktion zu unterstützen !
Ein gesegnetes friedvolles Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familien wünscht Ihnen
Barbara Frua

In diesen Läden in Holzkirchen können Sie Olivenholzschnitzereien
aus Bethlehem erwerben:

Buchhandlung Hummelberger
Eiscafe Franzetti
Seemueller Apotheke
Kultur Cafe
Optikhaus Holzkirchen

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Antrag auf Mitgliedschaft

Ich möchte Mitglied in dem gemeinnützigen Verein Gesellschaft zur Förderung des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem e.V. werden.

 Der Mitgliedsbeitrag beträgt für mich

- als erwachsenes Vollmitglied jährlich EUR 25,00;

- als Jugendlicher, Schüler, Student (Nachweis erforderlich) jährlich EUR 10,00;

Antrag auf Mitgliedschaft

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Predigt vom 1. Januar 2013

Predigt vom 1. Januar 2013

Liebe Brüder im  Episkopat,

Meine Damen und Herren,

Sehr geehrte Patres,  liebe Ordensschwestern, liebe Freunde!

Ich danke Ihnen, dass Sie gekommen sind, um gemeinsam das Jahr 2013 zu beginnen, und ich grüße Sie alle mit den besten Wünschen für den inneren und äußeren Frieden. Die guten Wünsche, die wir gegenseitig austauschen verpflichten uns dazu, sowohl in Freude als auch in Schwierigkeiten, in Erfolgen wie in Misserfolge in diesem neuen Jahr im Dienste der Mutterkirche zusammenzuarbeiten und zwar jeder mit seinen Begabungen, seinem Charisma und seinen Gebeten. Aus diesem Grund erneuere ich  meine Anerkennung und meinen Dank, denn wir verdanken ihnen viel. Wir können nicht umhin, an diejenigen zu denken, die uns im vergangenen Jahr verlassen haben. Möge uns das Gebet auf  Erde und im Himmel vereinen.

Wie Sie wissen, ist der 1. Januar für die katholische Kirche der Weltfriedenstag. Dieser Tag ist der Jungfrau Maria, der Mutter Jesu und unsere aller Mutter gewidmet. Sie wird wie keine andere  eine Fürsprecherin für ihre Töchter und Söhne, die im Heiligen Land leben und sich nach Frieden im Nahen Osten sehnen, sein. Anlässlich des 1. Januars 2013 hat Papst Benedikt XVI eine weise und mahnende Botschaft aus den Seligpreisungen an die Gläubigen gerichtet: “Selig, die Frieden stiften”. Dabei fordert der Papst alle Männer und Frauen guten Willens dazu auf, gemeinsam für eine menschlichere Gesellschaft zu arbeiten. Unter diesem Gesichtspunkt  hat der Papst den größten Teil seiner  seiner Botschaft den “echten” Friedensstiftern gewidmet, nämlich denen, “die das Leben in seiner Gesamtheit lieben, verteidigen und fördern”. Diese Botschaft des Papstes fordert jeden von uns dazu auf, sich für den Frieden verantwortlich zu fühlen.

Das, was ich mit Ihnen bewahren möchte, ist dieses kleine, aber konkrete von Benedikt XVI angebotene Vademekum für ein Engagement der Katholiken im sozialen, wirtschaftlichen und politischen Leben, basierend auf dem Programm der Seligpreisungen. Der Papst bietet uns die Reflexion als konkretes Werkzeug, um  “die noch immer andauernden blutigen Konflikte” und “die Ursachen für Spannungen und Konflikten, die durch die wachsende Ungleichheit zwischen Arm und Reich, durch eine egoistische und individualistische Mentalität, die durch einen ungeregelten Finanzkapitalismus  ausgedrückt wird“, zu überwinden.

Ebenso bezieht sich der Papst  auf Terrorismus und die internationale Kriminalität, den Fundamentalismus und Fanatismus, die „die wahre Natur der Religion verzerren” . Unser Naher Osten und unser geliebtes Heiliges Land leiden unter dem Anstieg an religiösem Fundamentalismus, der die Aussichten auf  Dialog und Koexistenz zwischen den Religionen gefährdet.

Für den Papst, liegt die Antwort auf diese Herausforderungen, die den Frieden betreffen, in den Seligpreisungen des Evangeliums, dank derer es möglich ist, eine Gesellschaft, die „auf Wahrheit, Freiheit, Liebe und Gerechtigkeit basiert“, zu schaffen “. Aber, so fügt er hinzu, der wahre Frieden ist “ein Geschenk Gottes und das Werk der Menschen”. Benedikt XVI. kommentierte in seinem Buch “Jesus von Nazareth” auch die Bergpredigt. In Bezug auf die siebte Seligpreisung -  “Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Söhne Gottes genannt werden”, unterstreicht er „den Zusammenhang zwischen Gottessohnschaft und Königtum des Friedens” . Und er fährt fort: “Jesus ist der Sohn, und er ist es wirklich… Frieden zu stiften, gehört vom Wesen her zur Sohnschaft. So lädt diese Seligpreisung dazu ein, zu sein und  zu tun, was der Sohn tut, um so selbst “Söhne Gottes” zu werden . Das gilt zunächst im Kleinen des jeweiligen Lebensraumes, so der  Papst weiter… Nur der mit Gott versöhnte Mensch kann mit sich selbst versöhnt und im Einklang sein, und nur der mit Gott und mit sich selbst versöhnte Mensch kann Frieden stiften um sich herum und in die Weite der Welt hinein ….. Dass Friede sei auf der Erde (Lk 2, 14), ist  Wille Gottes und so zugleich ein Auftrag an den Menschen”1.

Die Hirten waren die ersten, die den Worten der Engel geglaubt haben: “Friede sei den Menschen”. Frieden zwischen den Völkern kann nur dann entstehen und wachsen, wenn dieser in jedem Menschen, in jeder Familie, in jeder religiösen Gemeinschaft, in jeder Nation existiert. Jenseits der Krippe von Bethlehem müssen wir einen Blick auf das gesamte Heilige Land werfen. Der Erfolg der Abstimmung in der UNO als Nichtmitgliedstaat mit Beobachterstatus muss den Frieden im ganzen Land Christi fördern. Mit ihnen bin ich der Meinung, dass nur durch die Wege der Gerechtigkeit und des Dialog, aber  nie durch Gewalt, Frieden erreicht werden kann. Dieser Weg ist voller Fallstricke, aber wir werden von der Hoffnung geleitet und das Singen der Engel beruhigt uns. Papst Benedikt XVI hat vor zwei Wochen den Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, empfangen und fordert die verschiedenen im Nahen Osten beteiligten Parteien zu “Mut zur Versöhnung und Frieden” auf. Bei seinem Bericht über seinen Besuch im Vatikan vertraute mir Präsident Mahmoud Abbas an, dass er sehr positiv überrascht gewesen sei, als er die  Freude des Heiligen Vaters über die Abstimmung zu Gunsten des palästinensischen  Staates bemerkt habe.

Wie sollte man nicht sehnlichst Frieden in Syrien und ein Ende der Blockade des Gaza-Streifens wünschen! Lasst uns  ohne Unterlass dafür beten, dass die  Menschen guten Willens ermutigt werden , in ihren Bemühungen, „Nein“ zu sagen zu Hass, und die legitimen religiösen, kulturellen und historischen Unterschiede zu respektieren.

Wir Christen im Nahen Osten müssen Friedensstifter sein, Instrumente der Versöhnung. Hier ist unser Platz. Unsere Geschichte lehrt uns die wichtige und oft unverzichtbare Rolle unsere christlichen Gemeinschaften im interreligiösen und interkulturellen Dialog. Deshalb müssen wir mit Freude Initiativen, die uns Christen vereinen und uns mehr Kraft geben, willkommen heißen. Wir haben beschlossen, das diesjährige Ostern nach dem Julianischen Kalender zu feiern. Anglikaner und Lutheraner haben sich dieser Initiative angeschlossen. Ich hoffe, dass die Orthodoxe eines Tages den Schritt machen werden, um Weihnachten  nach dem gregorianischen Kalender zu feiern.

Die Hirten waren die ersten, die das Kind verehrten und die ersten Boten der guten Nachricht der Erlösung. Das Evangelium sagt uns: “Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war” (Lk 2.17). Gott hat sie als erste Zeugen der Geburt von Jesus erwählt. Von der Liebe und dem Frieden Gottes erfüllt, kehrten sie zu ihren Feldern zurück und verherrlichen und lobten Gott für alles, was sie gesehen und gehört hatten.

Im Zuge der Synode zur Neuevangelisierung liegt es nun an uns diese Hirten zu sein und von ganz vorne, bei der Grippe von Bethlehem, zu beginnen. Auch wir können während dieses Jahres des Glaubens, das uns die Kirche schenkt, dem Kind in der Krippe so treu sein wie die Hirten es waren.

In diesem Jahr des Glaubens können auch bitten:

“Herr, stärke unseren Glauben” (Lk 17,5).

Herr, stärke in uns Verständnis und Zusammenarbeit.

Herr, stärke in uns Einheit und Gemeinschaft. Amen.

Ich wünsche ihnen ein Gutes Neues Jahr in Frieden.

+ Fouad Twal, Lateinischer Patriarch von Jerusalem

Weihnachtspredigt 2012

Kurzmitteilung

Offizielle Übersetzung der Weihnachtspredigt der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Fouad Twal, in der Heiligen Nacht gehalten hat.

 Weihnachtspredigt 2012

Sehr geehrter Herr Präsident Mahmoud Abbas,
Sehr geehrter Herr Aussenminister von Jordanien, als Rapräsentant Seiner Königlichen Hoheit Abdullah II,
Liebe Mitbrüder im Bischofsamt,
Exzellenzen, sehr geehrte Botschafter und Konsulen,
Priester,
Brüder und Schwestern,
liebe Pilger,

Aus der Geburtskirche in Bethlehem nur wenige Schritte von der Heiligen Grotte entfernt, wo die Jungfrau Maria ihren Sohn gebar, grüße ich alle Fernsehzuschauer und ganz besonders unsere Gläubigen in der Diaspora.

Wir feiern die Weihnachtsnacht, die uns die gute Nachricht der Erlösung gebracht hat; die Nacht, die weitere wundersame Nächte ermöglicht und ankündigt, wie die die  Nacht des Gründonnerstags und die vor der Auferstehung des Herrn . Diese Nacht kündigt den Beginn einer neuen Ära für die Menschheit an.

Wir sind voller Ehrfurcht vor der einzigartigen Identität dieses bewundernswerten Kindes. Auf der einen Seite ist es ein Kind wie alle in seinem Alter, wie unsere Kinder, die wir lieben und die wir in Wissen und Weisheit aufwachsen und reifen sehen. Arm geboren, hat er arm gelebt, indem er aus freien Stücken auf jedes Privileg verzichtet hat. Er erlebte Müdigkeit, Schmerz, Kälte, Hunger, Durst, Angst, Verfolgung und Flucht und später dann den Tod und das Opfer seiner selbst. Und das alles, weil er wirklich ein “Menschen-Sohn” sein wollte, der mit uns unsere Leiden und unsere Hoffnungen teilte, glücklich darüber, einer von uns zu sein, indem er die Aufmerksamkeit und die Gesten mütterlicher Zärtlichkeit akzeptierte und sich mit der Nahrung und Kleidung, die die  Jungfrau Maria und der Heilige Joseph ihm bieten konnten, zufrieden gab.

Auf der anderen Seite ist er nicht wie andere Kinder. Er wurde von einer jungfräulichen Mutter geboren. Er ist das Wort Gottes und der Sohn des Vaters. Sein Name, der von den messianischen Prophezeiungen angekündigt wurde, ist Emanuel, “Gott mit uns”. Noch immer klingen die Worte Jesajas in unseren Ohren: “Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt (…) man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens “(Jes 9,5).

Bleiben wir nun bei den Gründen seiner Menschwerdung. Er wurde sowohl für die Armen, die Unterdrückten und Leidenden, als auch für die einfachen und normalen Menschen, für die, die die Hoffnung in Gott nicht verloren haben, geboren; er kam für die Sünder.

Er wollte den Menschen ihre Menschlichkeit und den Sündern ihre Güte und Unschuld zurückgeben, sein Bild Gottes, das durch die Sünde entstellt worden war. Er wollte die Gebote und Gesetze verinnerlichen, indem er aus „der Religion” nicht eine Reihe von Verpflichtungen, sondern den Ausdruck der Liebe zu Gott, machte. Anstatt der Liebe für das Gesetz, hat er das Gesetz der Liebe ausgerufen: “Liebt einander!” (Joh 15,17).

Dies ist also der Traum dieses Kindes: dass alle Menschen Brüder sind, weil Sie einen Herrn und Gott, der der Vater aller ist, Mitgefühl für alle hat und für alle sorgt, haben. Er ist gekommen, um den Himmel, von dem er gekommen ist, mit dem Land, das ihn aufgenommen hat, zu versöhnen. Er ist gekommen, um den Sünder mit seinem Schöpfer, und den Menschen mit sich selbst und mit seinem Bruder zu versöhnen; er ist gekommen, um die Feinde zu Freunden zu machen.

Deshalb hat Jesaja die messianische Zeit vorausgesagt: “Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein… Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter “(Jes 11, 6-8a).

Es handelt sich dabei um Symbole, um die Universalität der Versöhnung, in dem Moment, in dem alle Menschen an der Gerechtigkeit und dem Frieden teilnehmen werden, aufzuzeigen. Die Botschaft des Engels für die Hirten von Bethlehem ist die Realisierung: “… ich verkünde euch eine große Freude …. Heute ist euch der Retter geboren, er ist der Messias, der Herr.” (Lk 2, 10-11).

Wir Gläubigen der monotheistischen Religionen stimmen zu, dass die Spaltung zwischen den Menschen das Werk des Teufels ist, während die Versöhnung das Werk Gottes ist. An diesem heiligen Ort lade ich die Politiker und alle Menschen guten Willens dazu ein, sich konsequent für Frieden und Versöhnung, die Palästina und Israel und diesen leidenden Nahen Osten umfasst, einzusetzen.

Lasst uns inbrünstig für unsere Brüder in Syrien, die unaufhaltsam ohne Gnade sterben, beten! Lasst uns für das ägyptische Volk, das für eine nationale Einheit,  für Freiheit und Gleichheit kämpft, beten. Lasst uns für die Einheit und Versöhnung im Libanon, Irak, Sudan und anderen Ländern der Region und der ganzen Welt beten. Lasst uns  für den Wohlstand und die Stabilität Jordaniens beten.

Liebe Brüder und Schwestern,

dieses Fest wiederholt sich auch dieses Jahr, während viele von euch aus dem einen oder anderen Grund leiden. Tausende von jungen Menschen in Gefängnissen warten ungeduldig darauf, ihre Freiheit wieder zu erlangen. Familien sind getrennt und warten auf eine Genehmigung, um wieder unter einem Dach vereint zu sein. Ihr leidet unter einer Besatzung, die kein Ende nimmt.

Gaza und der Süden Israels haben gerade einen Krieg überstanden, dessen Folgen sowohl auf dem Land und als auch in den Seelen noch immer sichtbar sind.

Unser Gebet umfasst alle arabischen und jüdischen Familien, die von dem Konflikt betroffen sind. Der Herr gebe ihnen Geduld und Trost, und die Bevölkerung gebe ihnen Hilfe und Unterstützung!

In dieser Nacht brauchen wir einen Moment der Stille und des Gebetes. Lasst uns auf das Kind von Maria schauen und ihm zuhören: “Selig, die keine Gewalt anwenden, denn sie werden das Land erben; Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, denn sie werden satt werden; Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Söhne Gottes genannt werden werden. “(Mt 5, 5-9).

Sie, Präsident Abbas und Ihre Majestät König Abdullah II., stehen in vorderster Front mit denen, die für den Frieden, die Gewaltlosigkeit und die Gerechtigkeit arbeiten und gearbeitet haben.  Der Herr möge Sie beschützen und Ihnen beistehen. Wir schätzen Ihre Bemühungen und Ihre mutigen Positionen auf nationaler und internationaler Ebene sehr.  Danke dafür, dass  Sie weiterhin für eine gerechte Sache, nämlich den Frieden und die Sicherheit für alle Völker des Heiligen Landes kämpfen.

Ihre Anstrengungen haben dazu geführt, dass Palästina die Anerkennung durch die Vereinten Nationen als Nicht-Mitgliedstaat mit Beobachterstatus erlangt hat.

Diese Anerkennung muss ein entscheidender Schritt in Richtung Frieden und Sicherheit für alle sein. Allein Gerechtigkeit und Frieden im Heiligen Land können zu einem regionalen und globalen Gleichgewicht führen!

O Kind von Bethlehem, nachdem du gemeinsam mit deiner Mutter und dem Heiligen Joseph der Grausamkeit des Herodes entflohen warst , erkanntest du deinen Adoptivvater, die Armut und das Exil in Ägypten, erlöse uns von allen Tyrannen dieser Welt und mache aus uns ein Heiligtum, in dem du deine Geburt stets erneuern kannst, damit sie Zeuge deiner Liebe sei!

Und du, Maria, unsere Mutter, die du all deine mütterliche Aufmerksamkeit auf dein göttliches Kind gelegt hast, behüte alle Kinder dieser Welt vor allem Bösen  und sähe in ihren Herzen den Samen des Glaubens, der Hoffnung und der Güte.

Liebe Brüder und Schwestern, ich wünsche ihnen allen Frohe Weihnachten und das Geschenk des Friedens, das der Herr allen “Menschen guten Willens” (Lk 2,14) verheißen hat. Amen!

+ Fouad TWAL, Lateinischer Patriarch