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Weihnachtspredigt 2013

 

“Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade”. (Lk 2,14)

Sehr geehrter Herr Präsident Mahmoud Abbas, sehr geehrter Herr Ministerpräsident, Rami Al Hamadallah, sehr geehrter Herr Nasser Judeh, Außenminister von Jordanien, sehr geehrte Botschafter und Konsuln, sehr geehrte Repräsentanten der verschiedenen Kirchen,

liebe Pilger, liebe Gläubige,

aus der Geburtsgrotte von Bethlehem möchte ich Ihnen meine besten Wünsche übermitteln. Herr Präsident, Ihnen danke ich, dass Sie gekommen sind, um heute mit uns das Weihnachtsfest zu begehen. Wir beten für Sie und Ihre Mission, damit sich eine gerechte und faire Lösung des aktuellen Konfliktes finden lasse, für die Einheit unter den Palästinensern und für den Frieden und Wohlstand Ihres Landes. Möge Gott Ihnen Weisheit und Mut schenken. Wir beten auch für alle Herrscher im Nahen Osten, besonders für seine Majestät Abdullah II Ben Al-Hussein, König von Jordanien und Wächter über die Heiligen Stätten in Palästina.

 

 

Liebe Brüder und Schwestern,

 

die Weihnachtsnacht damals war dramatisch für die Heilige Familie, die keinen Platz in der Herberge fand (Lk 2,7). Und diese historische Nacht erinnert uns an die lange Nacht, in der sich unsere Welt und unser Naher Osten befinden.

Die Welt steht vor einer langen Nacht der Konflikte, Kriege, Zerstörung, Angst, Hass, Rassismus und in diesen Tagen auch mit Schnee und Kälte. Von diesem heiligen Ort aus erinnern wir an all die Tragödien der Menschheit auf allen fünf Kontinenten: Bürgerkriege in Afrika, der Taifun auf den Philippinen und dann die schwierige Lage Ägyptens und des Irak und die Tragödie in Syrien. Nicht zu vergessen sind auch unsere lokalen Probleme: die Gefangenen und ihre Familien, die weiterhin auf ihre Freilassung hoffen, die Armen, die ihr Land verloren und ihre Häuser abgerissen gesehen haben, Familien, die auf eine Familienzusammenführung warten, die Arbeitslosen und all jene, die unter der Wirtschaftskrise leiden.

 

 

O Kind von Bethlehem, wir sind müde. Angesichts dieser schmerzhaften Realität, lasset uns diesen Adventsgesang beten: Víde Dómine afflictiónem pópuli túi … Sieh an, Herr, die Betrübnis deines Volkes, und sende den, den du senden willst. Sende aus das Lamm…, das es hinweg nehme das Joch unserer Knechtschaft.

 

Aber wir dürfen nie der Verzweiflung erliegen, denn Jesus der Retter verkündet uns, dass Frieden möglich ist, dass die Flamme der Hoffnung am Leben bleibt, dass Gerechtigkeit, Frieden und Versöhnung kommen werden. Aus Bethlehem kommt die Botschaft der Erlösung; und nach Bethlehem müssen wir schauen. Denn in dieser Nacht erneuert sich die göttliche Verheißung, die die Engel besungen haben: “Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seiner Gnade”. (Lukas 2,14).

Wir sind eingeladen, optimistisch zu sein und unseren Glauben, dass dieses Land, die Wiege der drei monotheistischen Religionen, eines Tages zu einem Paradies für alle Völker werden kann, zu erneuern.

“Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade”. (Lukas 2,14)

Der Frieden Christi ist universell und basiert auf Gerechtigkeit. Sie lässt uns in jedem Menschen ein Geschöpf Gottes sehen. Es ist ein Friede, der das Leben schenkt. Niemand hat das Recht, im Namen Gottes töten zu wollen. Aus diesem Grund möchte ich zusammen mit dem Papst, “einen nachdrücklichen Aufruf an all diejenigen richten, die mit Waffen Gewalt und Tod säen: Entdeckt in dem, den ihr heute nur als einen zu schlagenden Feind betrachtet, wieder euren Bruder und haltet ein! Verzichtet auf den Weg der Waffen und geht dem anderen entgegen auf dem Weg des Dialogs, der Vergebung und der Versöhnung, um in eurem Umfeld wieder Gerechtigkeit, Vertrauen und Hoffnung aufzubauen! »In dieser Hinsicht ist es klar, dass bewaffnete Konflikte für die Völker der Welt immer eine vorsätzliche Negierung des internationalen Einvernehmens sind sowie tiefe Spaltungen schaffen und schwere Wunden zufügen, die viele Jahre zur Heilung benötigen ».” (Botschaft für den XLVII. Weltfriedenstag, 7).

 

Wir leben im Heiligen Land in einem Konflikt, dessen kurzfristige Lösung nicht in Sicht ist und der schwer auf all seinen Bewohnern, auch den Christen lastet.

Diese schmerzhafte Realität wirft viele Fragen auf, die unsere Zukunft in diesem Land betreffen, und ist Quelle tiefer Besorgnis. Wir brauchen die Antwort des Glaubens. Die Antwort ist weder das Auswandern noch das sich in sich Verschließen. Die Antwort ist vielmehr, hier zu bleiben und hier zu leben und zu sterben. Unser Land ist heilig und als solches muss es eine Antwort der Treue bekommen. Denn unsere Zeit auf dieser Erde ist eine göttliche Berufung, ein Segen, ein Privileg. Die Flamme des Glaubens wird wie der Stern der Heiligen Drei Könige leuchten, um uns den Weg zu weisen. Wir brauchen dieses absolute Vertrauen in die Vorsehung Gottes: “Er tröstet uns in aller unserer Not, damit auch wir die Kraft haben, alle zu trösten, die in Not sind, durch den Trost, mit dem auch wir von Gott getröstet werden” (2 Kor 1,4).

Das Licht des Glaubens kann alle Aspekte unseres Lebens, unserer Gegenwart und Zukunft beleuchten. Durch den Glauben wird unsere Vision intensiver, tiefer, erhabener und breiter, gelangt dorthin, wo das menschliche Auge allein nicht gelangen kann. Mit dem Glauben sehen wir in gewisser Weise, wie Gott selbst sieht. Glauben ist also die Weisheit, die uns erlaubt, die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt zu treffen. Aber wenn dieses Licht fehlt, dann ” wird alles verworren, und es ist unmöglich, das Gute vom Bösen, den Weg, der zum Ziel führt, von dem zu unterscheiden, der uns richtungslos immer wieder im Kreis gehen lässt.” (Lumen Fidei, 3)

Das ist es, was unseren Glauben stärkt, dass Gott allmächtig, allwissend und treu ist und uns liebt. Deshalb kann uns nichts erschrecken, weder die Gegenwart noch die Zukunft, weder die Probleme noch die Schwierigkeiten unseres Nahen Ostens.

O göttliches Kind, das du nach der Bedrohung des Herodes, der vor zweitausend Jahren die Kinder von Bethlehem getötet hat, die Flucht nach Ägypten erlebt hast, sei unseren Kindern und allen Kindern der Welt gnädig. Hab Erbarmen mit den Gefangenen, den Armen, den Ausgeschlossenen und den am Verletzlichsten. Lasst uns in dieser Nacht für die in Syrien entführten Bischöfe und Ordensschwestern beten. Lasst uns für ihre Rückkehr und die Rückgabe ihrer Würde beten. Denke an sie, o Herr, und an alle Flüchtlinge. Gibt ihnen ein Zeichen der Hoffnung für eine bessere Zukunft, so dass sie in ihr Land zurückkehren können und dort ein Zuhause vorfinden.

O göttliches Kind, Gott der Güte und Barmherzigkeit, richte deinen Blick auf das Heilige Land und unsere Völker, die in Palästina, Israel und Jordanien leben, und auf alle Völker des Nahen Ostens. Schenke ihnen die Versöhnung, damit sie alle Brüder und Schwestern, Kinder des einen Vaters, werden können.

 

O göttliches Kind, wir bitten um deinen Frieden durch die Fürsprache der Jungfrau Maria, deiner Mutter, der Tochter unseres Landes.

 

Frohe Weihnachten und möge Sie alle der Segen dieses Kindes von Bethlehem begleiten.

 

+ Fouad Twal, Lateinischer Patriarch

 

 

 

Osterpredigt 2013 am Heiligen Grab

Christus ist wahrhaftig auferstanden! Hallelujah!

JERUSALEM – An diesem Sonnstag, 31. März 2013, feierte Patriarch Fouad Twal die Messe der Auferstehung in der Grabeskirche. Hier finden Sie die Osterpredigt des Patriarchen.

reportage photo andres bergamini

- album picasa (55 photos) -

Predigt zur Ostersonntagsmesse, 31. März 2013

Exzellenzen,

Liebe Brüder im Amt,

Liebe Freunde,

Frohe Ostern Ihnen allen! Christus ist wirklich auferstanden! Halleluja! Ostern ist ein Fest des Lichts: der Herr ist auferstanden und erleuchtet uns, er schenkt unseren Herzen eine riesige Freude und eine große Hoffnung, indem er sie mit seiner Liebe füllt.

Heute führt uns das Evangelium den Wettlauf von Petrus und Johannes, die Maria Magdalena ans Grab, wo der Leichnam Jesu abgelegt worden war, folgen, vor Augen. Aber dort finden sie das Grab mit den Leichenbinden und dem Schweißtuch, sorgfältig an einem anderen Ort zusammengelegt, leer vor.

Sofort „sah und glaubte“ Johannes, dass Jesus nicht weggebracht worden, sondern auferstanden war. Der Glaube ist ein Geschenk und zugleich etwas sehr persönliches. Um unseren Glauben zu nähren, müssen wir unsere persönliche Beziehung mit Gott pflegen. Der Glaube wird durch das Gebet im geheimen Herzen  vor einer durch das leere Grab bezeugten “abwesenden Präsenz” genährt. Wie wir heute sehen, ist das leere Grab der Anfang des Glaubenswegs. Dieser Glaube – unser Glaube – basiert auf dem Zeugnis der Apostel. Wir sollen glauben ohne zu sehen  “Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.” (Joh 20, 29).

Die Auferstehung ist das Zentrum des christlichen Glaubens: “Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos” (vgl. 1 Kor 15,17). Allerdings feiern Katholiken, Orthodoxe und Protestanten Ostern an unterschiedlichen Tagen. Wir wissen, dass die Trennung nicht von Gott kommt. Deshalb hat unsere Diözese im Heiligen Land beschlossen, dass wir Katholiken – mit Ausnahme von Jerusalem und Bethlehem-   Ostern nach dem Julianischen Kalender feiern werden, damit Familien gemischter Konfessionen dieses Geheimnis zusammen feiern können. In Jordanien, Syrien und Ägypten ist dies bereits der Fall. Aus einem gemeinsamen feierlichen und fröhlichen Fest der Auferstehung des Herrn durch die Christen im Heiligen Land kann ein glaubwürdiges und authentisches Zeugnis vom Ruf Christi zur Gemeinschaft werden, und aus unserer Antwort auf diesen Ruf…

Es ist keine leichte Entscheidung, die Osterdaten zu vereinheitlichen, aber es ist ein erster Schritt zur vollen Einheit, die uns im Gebet stets am Herzen liegen sollte. In diesem Jahr des Glaubens, das sich sehr für diese Herausforderung eignet, müssen wir unseren Glauben und unsere Begeisterung entfachen. Die Evangelisierung durch die Nächstenliebe und die Einfachheit, scheint auch eine Priorität unseres neuen Papstes Franziskus zu sein. Unser argentinischer Papst kommt von einem Kontinent, der  40 % der weltweiten Katholiken ausmacht, aber die Position der Kirche wird von evangelikalen Gruppen angefochten und die politischen Beziehungen sind angespannt. Der Heilige Geist, der alle Prognosen durcheinander gebracht hat, hat uns einen Papst geschenkt, dessen Arbeit seit mehreren Jahren im Einklang mit den Leitlinien der letzten Synode zur “Neuevangelisierung” steht.

In seiner ersten Rede an die Gläubigen forderte der Heilige Vater dazu auf, “einen Weg der Brüderlichkeit,  der Liebe und der Evangelisierung einzuschlagen”. Und er wird die Gelegenheit haben, auf die Schlussfolgerungen der Synode zur Neuevangelisierung zurückzukehren, wenn er das Abschlussschreiben verfassen wird.

Im Johannes-Evangelium sagt uns Jesus, dass ER das Licht ist; wer dem Herrn folgt “wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben” (Joh 8,12). Der Herr lädt uns Christen dazu ein, ein Licht für die Welt zu sein, ein Licht der Hoffnung in eine Welt  von Gewalt, Leid, kriegerischen Auseinandersetzungen und Ungerechtigkeiten zu tragen.

Er lädt uns dazu ein, das Licht des Glaubens in unsere Region des Nahen Ostens zu bringen: dorthin, wo das Christentum geboren wurde, dorthin, wo die Mutter-Kirche von Jerusalem geboren wurde, dorthin,  wo jeder Christ geboren ist. Deshalb muss die Neuevangelisierung, um modern und effizient zu sein, von Jerusalem aus beginnen:

- Beginnend von der ersten christlichen Gemeinde, eifrig im Lesen des Wortes Gottes, im Brotbrechen und der Solidarität

- Beginnend von der ersten in der Person Christi verwurzelten Gemeinschaft, die einen Grund dafür hatte, bereit zu sein  jedes Opfer bis zum Martyrium zu bringen. Daher erneuere ich meine Einladung an alle Pilger in der Welt und als erstes an Papst Franziskus, der herzlich willkommen ist, ins Heilige Land zu kommen.

Kommen auch Sie, um wie Petrus und Johannes das leere Grab zu sehen. Eine Pilgerreise zu den Heiligen Stätten und den “lebenden Steinen” ist der beste Weg, um unseren Glauben und den der Pilger zu beleben. Sie erlaubt ein besseres Verstehen der kulturellen, geschichtlichen und geografischen Hintergründe, in dem Umfeld, in dem sich die Mysterien erfüllt haben, an die wir glauben und von denen das wichtigste das Fest ist, das wir heute feiern: die Auferstehung.

Unsere Kirche lebt in einem Nahen Osten, der leidet. Das Jahr des Glaubens reagiert auf die spezifischen Probleme. Zunächst denke ich an all die Opfer und syrischen Flüchtlinge, die in die Nachbarländer geflohen sind und dabei ganz besonders im Hinblick auf unsere Diözese nach Jordanien, aber auch an alle Christen des Heiligen Landes, die versucht sind, zu emigrieren. Unserer “kleinen Herde” möchte ich noch einmal wiederholen, dass das Fest der Auferstehung ein Grund zur Hoffnung für eine Welt ist, die von schweren Tragödien – oft  durch menschliche Gewalt verursacht – gezeichnet ist. An Ostern sind die Kreuze unseres Lebens nicht verschwunden. Gott hat sie nicht beseitigt, aber er hat einen Weg inmitten des Leidens geöffnet und möchte diesen jeden Tag für uns öffnen.

Als  Christen im Nahen Osten zu leben ist keine Wahl, sondern eine Berufung. Nur über den Weg des Kreuzes kommt man zur Auferstehung. “Oft schreckt uns das Kreuz, da  es die Negation des Lebens zu sein scheint. Aber das  Gegenteil ist der Fall! Es ist das “Ja” Gottes zum Menschen, des höchsten Ausdrucks seiner Liebe und die Quelle, aus welcher das ewige Leben strömt. Aus dem offenen Herzen Jesu am Kreuz strömte dieses göttliche Leben, immer bereit für diejenigen, die ihre Augen auf das Kruzifix richten “, sagte Benedikt XVI. während des Weltjugendtages in Madrid. Seit des Ostermorgens ist die christliche Hoffnung grenzenlos. Keine Nacht ist so dunkel, dass sie nicht von IHM, der das Grab besiegt hat, erleuchtet werden kann. Es gibt keine Länder mehr zu erobern, sondern Herzen. Herzen, die zu dem Frieden erzogen sein müssen, den  der Herr uns schenkt, und der uns zu Menschen des Friedens macht. Erneut rufe ich  die internationale Gemeinschaft dazu auf, sich nicht auf Reden und Besuche zu beschränken, sondern konkrete und effektive Entscheidungen zu treffen, um  eine faire und ausgewogene Lösung für die palästinensische Sache zu finden, die die Quelle aller Probleme im Nahen Osten ist.

Im November 2010 haben wir persönlich den heutigen  Papst in Argentinien getroffen, und wir konnten an die Diaspora-Situation der Christen des Nahen Ostens in Lateinamerika erinnern. Argentinien hat viele Immigranten aus dem Nahen Osten aufgenommen. Der Papst war sich des Problems, das durch die Abwanderung der Menschen aus dem Heiligen Land entsteht, voll bewusst, da er Ordinarius der in seinem Land wohnhaften Gläubigen des Orientalischen Ritus gewesen ist. Ich bin überzeugt, dass der Heilige Vater  mit Kraft und Entschlossenheit die Arbeit Benedikt XVI.  für den Frieden im Heiligen Land und eine Annäherung zwischen den Völkern und Religionen der Welt fortsetzen wird. Hier im Heiligen Land besteht eine tiefe Gemeinschaft mit dem Heiligen Vater und ein absolutes Vertrauen. Wir kennen alle das Interesse und alle Bemühungen für den Frieden, die vom Heiligen Stuhl zugunsten unseres Patriarchats und des Heiligen Land gemacht werden.

Als Christen sind wir Männer und Frauen der Hoffnung.  ”Es gibt nichts Neues unter der Sonne”, steht im ersten Kapitel des Buches Kohelet… Hier aber ist ER, der alles neu macht und der gestorben war, auferstanden: er überwand den Tod und eröffnete allen Menschen der Weg zur Ewigkeit.

Liebe Brüder und Schwestern, ich drücke Ihnen meine herzlichsten Wünsche für ein Frohes Osterfest aus: Es soll die Gelegenheit für eine gute Auferstehung unserer selbst, unserer Kirchen und unseres Heiligen Landes sein.  Auf dass an diesem Ostermorgen ein neuer Frühling erwachsen kann.

Auf dass dieses Fest der Auferstehung Christi voller Licht Ihnen allen den Segen des Herrn bringe! Amen.

+ Fouad Twal, Patriarch